Samstag, 5. Februar 2005

Religionswerberinnen in der U-Bahn?
Neulich in der U2 zwei Frauen mitte 20: Steigen gemeinsam ein, setzen sich aber getrennt in zwei Sitzabteile. Typischerweise wird der Fahrgast gegenüber mit amerikanischem Accent angelabert: Schlimmes Wetter blabla usw. . Ich bin ein halbes Jahr in München blabla. Es ist schwer hier.

Auffällig ist das kleine schwarze Schild am Mantel und ein häßlicher schwarzer Rock, mit dem keine normale Frau rumläuft. Leider mußte ich aussteigen, bevor das Gespräch vermutlich zu Gott überging.

martin meierhoff   |  14:02h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Freitag, 19. März 2004

Beispiel: New York

Hey alle S-Bahn Freunde, ...
ich bin gerade fuer ein Praktikum in New York und er"fahre" deshalb gerade die New Yorker (S)Bahn. Fuer die New York Subway gesprochen, ist das Prinzip zumindest in Manhattan deutlich einfacher:
Weil immer genuegend Menschen da sind, fahren auch immer Zuege. Und wenn in der Nacht kaum einer mehr bis nach Harlem oder in die Bronx (ganz im Norden der Stadt) fahren moechte, dann fahren die Menschen eben auf "gut Glueck". Das heisst: die Bahn kommt, wenn es eben soweit ist.
Da habe ich mich dann schon gefragt, ob die Menschen es hier nicht einfacher haben, weil sie sich so ja nicht ueber Verspaetungen aergern koennen.
Auf der anderen Seite aber, muessen sich die Menschen sauoft aergern, weil die naechste Bahn halt erst in 10 Minuten kommt und sie es aber nicht wissen. ... und warten und warten und warten.
Dazu kommt aber noch was: Das Benzin hier ist unglaublich guenstig.
(1 Gallon = 3,785 Liter = 1,50 $ = schweinebillig).
Deshalb fahren die Menschen, die es eilig haben, mit dem Taxi (the cab) und fahren schnell dahin, wo sie gerne hinmoechten. Das wiederum ist in Deutschland nicht zu machen.
Jetzt weiss ich nicht, welches System wohl besser ist. Was meint ihr? Es gaebe nie wieder Verspaetungen bei der S-Bahn...

Ausserdem vermisse ich die guten alten Tokens (kleine Ringe fuer den Zugang zum U-/S-Bahn System), weil sie irgendwann abgeschafft worden sind, um neuen bloeden Magnetstreifenkarten Platz zu machen. Aber dafuer gibt es nun Monatskarten und damit fuer Vielfahrer auch guenstigere Preise.
So ist das. Alles hat also Vor- und Nachteile.
Allerbeste Gruesse aus New York City - der Stadt die niemals schlaeft.

wolfgang wichmann   |  21:49h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Donnerstag, 5. Februar 2004

Mal was zum Schmunzeln,......

Bald ist Faschingszeit und da müssen wir alle unsere Bauchmuskeln und Gesichtsmuskeln schon mal etwas trainieren:

Auf der Suche in den unendlichen Weiten des Internets bin ich auf folgende Posts im Eisenbahnforum.de gestoßen:

"Obwohl eine Erweiterung Richtung Augsburg mit Anbindung an die S-Bahn Augsburg vielleicht in Mering 'ne gute Idee wäre. "

Folgendes war die Reaktion:
"Huch? In Augsburg gibts ne S-Bahn? Wusste ich gar nicht. Als DB-Standart-S-Bahn wie Altnetze (M, S, Rhein/Main, NRW...) oder RheinNeckar, oder als ähnliches System wie Karlsruhe? Oder eigentlich wowieso nur nen Regionalzug mit anderen Zeichen?"

Na ja, ein bißchen geht es noch weiter - die Posts sind ja noch sehr jung - Ihr könnt ja selber mal sehen, wie die Geschichte sich weiter entwickelt.
Einfach rübersurfen auf Eisenbahnforum.de

Wünsche viel Vergnügen und viele Informationen!

wolfgang wichmann   |  23:19h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Dienstag, 3. Februar 2004

Schnee-Bericht: auch anderswo herrscht Chaos
Auch in anderen Gebieten Deutschlands kam es nach den ergiebigen Schneefällen zu Verzögerungen und Störungen das Bahn-Verkehrs wie folgender Artikel auf dem Weblog "10min Übergang" schildert:
"Weichenstörung auf der Strecke, insgesamt zwei Stunden später am Zielort. Und dafür bin ich eine halbe Stunde früher bei geschlossener Schneedecke zur Bushaltestelle gelatscht, um wirklich pünktlich am Bahnhof zu sein. Mitten in der Nacht, wohlgemerkt."
[Quelle: Weblog "10min Übergang"]
Es geht also auch anderswo der Chaosteufel um. Sehr beruhigend... ;-)

-flo-   |  15:50h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Freitag, 30. Januar 2004

Oberleitungsschaden und die Folgen...
Heute morgen kurz nach dem Aufwachen tönt es freudig aus dem Radio: "Wegen eines Oberleitungsschadens verkehrt die S8 nur bis Pasing, die Verspätungen betragen derzeit bis zu 20 Minuten."
Wunderbar, denke ich mir, das kann ja heiter werden.

Nach ausgiebigem Frühstück, man will ja schließlich was im Magen haben für die bevostehende Odyssee, ertönt auch schon die Durchsage: "Die nächste S-Bahn Richtng Innenstadt voraussichtlich in 10 Minuten.". Aha, und das nachdem ich eh schon 5 Minuten zu spät am Bahnhof war auf Grund der Schneeverwehungen bei uns am Land ;-)! Egal, ich hatte mich ja warm eingepackt und gut gefrühstückt.

Nach den vorausgesagten 10min kam tatsächlich die S-Bahn und rel. zügig ging es weiter bis Pasing. Dort dann das nächste Chaos: Alles raus aus dem Zug, denn der fährt wieder nach Nannhofen zurück, und rüber auf's andere Gleis. Es wälzen sich also eine komplette S-Bahn-Ladung Menschen von einem Gleis nach unten durch die Unterführung und auf der anderen Seite wieder nach oben, wo auch schon die weiterführende S-Bahn Richtung Flughafen wartet. Allgemeine positive Überraschung.

Nachdem ich dort sogar einen Sitzplatz ergattert habe folgt jedoch umgehend die Enttäuschung. Durchsage: "Die nächste Weiterfahrt Richtung Innenstadt mit der auf Gleis 4 einfahrenden S-Bahn." Also, alles wälzt sich wieder raus aus der S-Bahn und rüber auf Gleis 4. Ich bleibe sitzen, ist garde so gemütlich. Wenigstens stimmt die Information heute :-).

Nach einer guten Stunde bin ich in der Innenstadt. Es war ein ganz "angenehmes Chaos", die Information stimmte einigermaßen und ich hatte keine absolut wichtigen Termine und mit dem Auto wäre es sicherlich heute auch nicht schneller gegangen. Und es ist schließlich schon das Ende der Woche. Mal sehen, wie die Heimfahrt wird.

Hatte heute jemand ähnliche Erfahrungen? Würde sie gerne hören. Also los: hier nen Beitrag schreiben!

-flo-   |  09:29h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Mittwoch, 28. Januar 2004

Streit um "keifende Weiber"

Hallo liebe S-Bahn Blogger. Habt ihr den Ruck vorhin bemerkt? Aus dem S-Bahn Forum der Bahn kracht es in allen Tönen. Hier hat sich ein Unbekannter mit dem Kürzel "Dion" auf die Seite der Bahn geschlagen. Auf nur eine Meldung haben sich über 70 Personen gemeldet. Das nenn ich aber mal ins Schwarze getroffen.
Ich dachte mir nur: wenn es ein Thema gibt, dass so lange - so viele Kommentare provoziert, dann soll es hier nicht fehlen. Drum ein kleiner Ausschnitt gegen die "keifenden Weiber":


Die gleiche Mentalität trifft man auch anderswo: erst wird auf verrottete Autobahnen geschimpft, dann auf die Baustellen. Ihr seid wahrscheinlich auch diejenige, die auch an den Straßenbaustellen rücksichtslos das Recht auf freie Fahrt durchsetzt. Es ist euch egal, ob da jemand unmittelbar an der Fahrstrecke arbeitet und sein Leben riskiert, ihr fahrt dort nur dann langsam, wenn ein Radargerät in Sicht ist. Und was euch auf der Strasse gelingt, wollt ihr natürlich auch bei der S-Bahn haben: es interessiert euch nicht, warum gebaut wird, ihr wollt nur pünktlich nach Hause.
Quelle: S-Bahn Forum der SZ

Da fehlen mir die Worte, ...

wolfgang wichmann   |  17:20h |  link (1 Kommentar)   |  comment


Samstag, 17. Januar 2004

Signalanlage sorgt für Probleme bei der S7

Wie gestern (16.01.2004) schon im Radio zu hören war, hat eine defekte Signalanlage für Probleme bei der S7 gesorgt. Das Ergebnis waren wieder einmal zum Teil erhebliche Verspätungen.
Zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen war der Streckenabschnitt den ganzen Tag von der Stammstrecke abgekoppelt. Ansonsten war auf der eingleisigen Strecke ein Pendelverkehr eingerichtet.
Wenn Sie direkt betroffen waren, freuen wir uns über einen kurzen Erfahrungsbericht. Einloggen und schon kanns losgehen.

wolfgang wichmann   |  10:31h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Mittwoch, 14. Januar 2004

"Faszination S-Bahn" für dreijähriges Mädchen

Das Leben schreibt doch immer noch die schönsten Geschichten. Und der Münchener Merkur greift sie dann natürlich gerne auf.
"Was für ein Erlebnis", könnte sie nach ihrem S-Bahn Trip durch München gesagt haben. Das kleine dreijährige Mädchen, dass sich in einem unbeobachteten Augenblick schlicht aus den Staub - und mit der S-Bahn von Ebersberg zum Ostbahnhof auf den Weg gemacht hat. Wohlgemerkt ohne elterliche Begleitung. Hier der ganze Artikel auf merkur-online

Aber keine Bange: dem kleinen Mädchen ist nichts passiert.

wolfgang wichmann   |  14:18h |  link (1 Kommentar)   |  comment


Dienstag, 30. Dezember 2003

So geht's doch auch...
Heute auf dem Weg in die Arbeit saß ich gemütlich in der S-Bahn, die langsam aber stetig Richtung Innenstadt rollte. Ich hatte mein Buch dabei und war so vertieft darin, dass ich die langsame Fahrt gar nicht richtig zur Kenntnis nahm. Man ist ja schon froh, wenn man nicht ewig in der Pampa steht ;-).
Na jedenfalls ertönt plötzlich eine ungewöhnliche Lautsprecherdurchsage:
"Sehr verehrte Fahrgäste! Auf Grund eines geringen Rückstaus der Züge vor dem Ostbahnhof hat dieser Zug leider ca. 3,5 Minuten Verspätung. Wir versuchen diesen Rückstand wieder auftzuholen und bitten sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit."
Wow!!! Was ist denn da los? Ich schaue in verwunderte und überraschte Gesichter und bin selbst erstaunt. Das nenne ich mal Information der Fahrgäste. Und das Ganze auch noch in verständlich ausgesprochenem Hochdeutsch! Die Bahn scheint ihr Versprechen nach mehr Information der Fahrgäste anscheinend tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Na also, so geht's doch auch... :-)

-flo-   |  15:55h |  link (0 Kommentare)   |  comment


Donnerstag, 18. Dezember 2003

Kritik an den neuen S-Bahn Zügen

Der Zornedinger S-Bahn Fahrer Peter hat sich in der heutigen Ausgabe des Dachauer Merkur zu den neuen Zügen der Münchner S-Bahn geäußert. Neben der Unpünktlichkeit und den noch schneller schließenden Türen will Peter auf einen ganz besonderen Mangel der Züge hinweisen. Peter ist nämlich schwerbehindert:


Was ihn wesentlich mehr verärgert ist die Beschilderung innerhalb der Züge. "Während es keinerlei Mühe bereitet die gut gekennzeichneten Abstellplätze für Fahrräder zu finden, gibt es für Behindertensitzplätze in keinem der neuen Waggons im gesamten Netzbereich der Münchner Verkehrsbetriebe einen Hinweis", kritisiert Peters.

[Quelle: Merkur-Online ]

Im Jahr der Menschen mit Behinderung können fehlende Beschriftungen nun doch wirklich nur ein vorübergehendes Problem sein, oder?

wolfgang wichmann   |  13:04h |  link (1 Kommentar)   |  comment